wie rät ein untergang dem (über-)nächsten,
was ist empfohlen solchem rettungsboot,
was wäre vor und nach dem jetzt verwesen,
wenn in die neue tiefe sinkt das lot?
was mach‘ ich, wenn das glück dem unglück weicht,
und nicht mal wüsste, wem das glück beschieden?
was fiele mir darin zu schwer, statt leicht,
es hinzugeben, was war mir geblieben?
die untergänge als hinaufbetrieb,
verschwinde(l)n ist wie eben aufgewacht
in alter wie der darin neuen lieb’.
und aufgang dann am and’ren von dem ende,
als ob der anfang übers ende lacht
und zeigte an und auf – „all in“ – die wende.
(251115)
