glaube, liebe, hoffnung – dieser dreie
ist die hoffnung größte, weil sie ist,
wie es nicht bleibt, dass sie noch wartet, bleibe
wenn nicht kurzer, so in langer frist.
hoffnung ist, auf liebe zu vertrauen,
dass kein einz’ger, aber mancher weg
führt g’rade von dem fehl’nden pfad zum glauben,
unter meine füße fest gelegt.
nicht mehr dort erstarren, auf sich machen,
weiter in die hoffnung rennen, gehen,
zu wecken traumverluste zu erwachen.
wohin uns’re wunden zehen tasten,
sind wir nicht mehr, bleiben nie mehr stehen,
denn nur die hoffnungslosen werden rasten.
(260130)
