digi.diary 62 – 11

odysseus aber segelte und schwamm
der meilen viel nachhaus’, nach ithaka.
dort wartete penelope – seit wann,
liebt’ ich und war bedeutung dess’ gewahr?

ein bisschen bin ich doch in dich verliebt.
ganz einfach nur der liebe lüst’rer lohn,
an den du mit mir schüchtern noch gerietst,
als sei’s bekenntnis nicht, doch loher hohn.

dein liebes lächeln aber, unverstellt,
dein lachen hell, ein licht und jauchzend klar,
wo keines auf die wunden knie fällt.

bleib’ da, fleh’ ich, wo bleiben wir verschieden.
es ist nicht, wird nicht sein und dennoch war,
wo wir sind, werden und wohin wir blieben.

(260622 – für lu***)

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