ich darf nicht trauern, es gibt keinen grund.
es geht mir gut in allen meinen leiden,
denn meine welt ist flach und nicht mehr rund –
aus gründen, sie ins leben zu vermeiden.
ich halte mich an mich im so verstummen,
ich zog zwar aus, doch zieh’ nicht wieder ein:
das sind die summen meines selbstverwunden,
durch differenz bleib’ ich in mir allein.
what’s on?, was geht?, was läuft und bleibend steht,
und welcher wind aus welcher richtung weht,
blas’ ich in selben die bekümmernis.
es werde „lichter in der finsternis!“,
so sagt’ und sprach ich, schrieb und damals sang.
es ist nicht jetzt, weil hergewesen lang.
(260730)
