das glück steht artig vor geschloss’ner tür,
ich höre nicht das ausgeschlaf’ne klopfen.
vermeidung – auch des glücks – ist mein geschwür
und tränen, die daraus jetzt salzig tropfen.
was ist das glück in allem seinen „un-“
und wie verstopft sind die geschloss’nen ohren?
ich sag’, ich schreib’, es sei jetzt dennoch rum,
in aller wärme sei es längst gefroren.
doch dann dies eine telefon, das nimmt
den anruf an und lang verblich-vergess’nes,
das auf der see in nachbarschaften schwimmt –
plätschernd und herüber stürm’sche wellen,
den tropfen in den augen nur ihr bestes,
als wär’s ein sanft die rundum bäume fällen.
(260828)
